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Die Ziele, die wir erreichen wollen …

Mobilität am Arbeitsmarkt und die dazugehörende Anerkennung von ausländischen Qualifikationen sind von besonderer Bedeutung, wenn es um Fachkräfte im Gesundheitswesen geht; einem Sektor der besonders stark an einem ernsthaften Mangel an zertifizierten Fachkräften leidet. Die formale Anerkennung der Qualifikation von mobilen Fachkräften ist eine Grundvoraussetzung für eine Anstellung auf dem Niveau ihrer Qualifikation und einer entsprechend adäquaten Vergütung.

Um Anerkennungsprozesse innerhalb des Gesundheitswesens innerhalb der EU Mitgliedsstatten vergleichbar zu machen und zu rationalisieren, um dadurch die grenzüberschreitende Mobilität von Fachkräften im Gesundheitswesen zu fördern, entwickelt das HCEU-Projekt Werkzeuge und Instrumente, die in unterschiedlichen nationalen Kontexten bei grenzüberschreitenden Anerkennungsprozessen anwendbar sind, und auf Arbeitsprozessen als Grundlage für einen Vergleich basieren. Das Projekt untersucht hierbei in erster Linie die Berufsprofile „Krankenpflege“ und „Altenpflege“. Die HCEU Ergebnisse statten Anerkennungsbehörden, Arbeitgeber, unterstützende Organisationen und mobile Gesundheitsfachkräfte mit validen und nützlichen Werkzeugen im Anerkennungsprozess aus.

Die HCEU Endergebnisse basieren auf dem Lernergebnisansatz und existierenden Europäischen Instrumenten wie ECVET und ESCO und nutzen das weitreichend beforschte und ausgezeichnete VQTS Modell als gemeinsame Basis für Vergleichbarkeit und Anerkennung über Grenzen hinweg. Das HCEU Projekt nutzt den VQTS-Matrixansatz zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und Anerkennung von Qualifikationen im Gesundheitswesen, die in einem anderen Lernkontext als dem jeweiligen nationalen (formalen) Bildungssystem erworben wurden. Das gesamte Set bestehend aus Matrizen, Werkzeugen, Instrumenten, Modulbeschreibungen und Handreichungen, die notwendig sind, um den Ansatz praktisch im Rahmen grenzüberschreitender Mobilität von Fachkräften im Gesundheitswesen anzuwenden, wird für die Schlüsselpositionen „KrankenpflegerIn“ und „AltenpflegerIn“ und beispielhafte Spezialisierungen entwickelt. Auf diese Weise entsteht ein objektives und transferierbares Set von Instrumenten, das in Europa unabhängig vom nationalen Bezugsrahmen valide und anwendbar ist.